Bowling

Montagsrunde heißt nicht, 52 Montage lang Bier trinken! Das wäre ja fast etwas peinlich. Und damit wir nach unseren Sommeraktivitäten, die diese Peinlichkeit gar nicht erst aufkommen lassen sollen, nicht abrupt ab Oktober doch wieder in das „nur“ Biertrinken übergehen, musste auch etwas für die ungemütliche Jahreszeit gesucht und gefunden werden.Schach ist zwar auch eine Sportart, und diese nahmen wir im Oktober 2001 in unser Programm auf, doch neben der geistigen Betätigung (ist eigentlich Bier ein geistiges Getränk?), die nie und niemandem schaden kann, ist die körperliche Bewegung neben den vielen Montagsrunden im und vor dem Telegraph für uns ein Muss.So begannen wir ebenfalls im Oktober 2001 mit Bowling. Nun wird an jedem ersten Montag im Monat bis zum Beginn der Beachvolleyball-Saison im Bowlingkeller zwar auch Bier getrunken (beim Schach auch – oder VITA-Cola von einem einzelnen Herrn, der ja nur deshalb so gut ist, allerdings wiederum nicht so gut, um erneut Schachmeister zu werden), doch nach drei Stunden „straffe Kugel schieben“ weiß jeder, was er gemacht hat. Da kommt es schon mal vor, dass einer seiner Kugel gleich hinterher fällt.


 

v.l.n.r.: Juri, Flechser, René, Helga, Mathias, Ande, Sabine, Klaus-Peter

v.l.n.r.: Juri, Flechser, René, Helga, Mathias, Ande, Sabine, Klaus-Peter

Das scheinbar unlösbare Problem, einen Modus für eine sinnvolle Bewertung für ein

Endergebnis zu finden bei der Tatsache, dass doch nicht immer alle an allen acht Bowling-

Montagen da sind

(Urlaub, Dienstreise, Krankheit, keine Lust?!), wurde bewältigt: Von der Gesamtspielzahl der Saison gehen 50% in die Wertung, das heißt, 50%ige Teilnahme muss schon sein, will man den schönen ca. 100 Jahre alten Pokal von WMF (stellt einen französischen Kegler, aber vielleicht auch einen Boule-Spieler dar – ein Bowling-Spieler konnte in keinem der vielen Leipziger Antiquariate gefunden werden) gewinnen. Wer öfter kommt, hat somit den Vorteil, dass seine Patzer, die natürlich jedem mal passieren, nicht in die Wertung gehen. Da sich der Pokal zur Zeit nicht in Leipzig befindet, ist ein besonders heißer Kampf unter den Leipzigern entbrannt, diesen zurückzuholen.
Der amtierende Champion gibt natürlich nicht klein bei und wird wohl auch hier beim VITA-Cola-Trinken bleiben (ob´s nützt?, siehe Schach). Der Wonnemonat Mai wird diesem, natürlich sportlichen, Streit ein Ende bereiten. Und beim dann beginnenden Beachvolleyball geht es ja zum Glück um nichts, außer um die Ehre, immer in der Siegermannschaft zu sein!!